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Nicht zu verpassen DOK. fest München 7-14/5 !

In seinem 29. Jahr ist das DOK.fest, das Internationale Dokumentarfilmfestival München, längst eine etablierte Größe. Wettbewerb, Festival-Specials, ein umfassendes Rahmenprogramm und ein Forum bieten Zusehern wie auch Branchenkennern eine Plattform, um internationale Produktionen zu sehen, sich über Dokumentarfilme auszutauschen und auch eigene Ideen vorzubringen.
62148_1 Daniel Sponsel, Festivalleiter

In weniger als einer Woche startet das DOK.fest in seine letzte Zwanziger-Runde: 135 Dokumentarfilme aus 41 Ländern werden vom 7. bis zum 14. Mai 2014 an elf Spielorten gezeigt. Drei Wettbewerbsreihen küren die besten Filme, Brasilien ist diesjähriges Gastland, eine Retrospektive widmet sich den Arbeiten der britischen Filmemacherin Kim Longinotto
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und Specials, Musikfilme und die erstmalig statt findende Best-of-Oscar-Reihe bieten Dokumentarfilmfans eine Woche lang fast rund um die Uhr Information, Inspiration und ein unterhaltsames und reichhaltiges Programm.

Ein wichtiger Teil des Festivals ist die Branchen- und Nachwuchsplattform DOK.forum. Der Treffpunkt für die Branche wartet mit einem vielfältigen Programm in drei Teilbereichen auf: Das "Filmschulfestival" hat in diesem Jahr elf Hochschulen zu Gast. Die "Perspektiven" diskutieren unterschiedlichste Themen – von 3D, über die Qualität des Fernsehens für seine jungen Zuschauer bis hin zu neuen Vernetzungsmöglichkeiten – in spannenden und besuchenswerten Workshops und Werkstätten.

Der dritte Teil unter dem Namen "Marktplatz" bringt im wahrsten Sinne des Wortes alle Entscheider an einen Tisch: Während der Roundtables auf dem DOK.forum Marktplatz, die sich als Bühne für neue Projekte verstehen, stellen Filmemacher, Autoren und Regisseure ihre Konzepte und Ideen vor
namhaften Redakteuren, Produzenten und Vertrieben sowie Verleihern vor. Die moderierten Runden – ihr Fokus liegt auf dem deutschsprachigen Produktionsraum – sind thematisch zusammengestellt und finden auch zu Spezialthemen wie Crowdfunding, Distribution, Digital Workflow oder Cross
Media statt.

Das Programm zum DOK.fest 2014 sowie Tickets sind unter
http://www.dokfest-muenchen.de erhältlich.

Wochenendseminare der Münchner Filmwerkstatt

Die Münchner Filmwerkstatt ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Förderung der Münchner Independent-Film-Szene und bietet Weiterbildung z.B. in Form von Webinaren, Wochenendseminaren und längerfristigen Lehrgängen, veranstaltet alljährlich das Kurzfilmfestival KALIBER35 und produziert oder unterstützt auch selbst kurze und lange Filme. Wer die Münchner Filmwerkstatt persönlich kennenlernen will, hat dazu immer am 15. jeden Monats ab 20 Uhr in der film.coop Gelegenheit – dann findet dort der monatliche Jour fixe statt!

November und Dezember 2012
Das Wochenendseminarprogramm der Münchner Filmwerkstatt, gemeinsam veranstaltet mit der Bavaria Film und dem DGB Bildungswerk Bayern, bietet auch im November und Dezember 2012 wieder eine ganze Reihe von spannenden Weiterbildungsveranstaltungen, vom lang erprobten Dauerbrenner bis zur absoluten Neuheit. Die Workshops und Seminare finden jeweils etwa zur Hälfte in der film.coop an der Donnersberger Brücke und in den Bavaria Studios in Geiselgasteig statt – wo genau, steht auf der jeweils verlinkten Internetseite. Hier die Termine im einzelnen:

FILMSCHNITT & MONTAGE am 27./28. Oktober 2012
Inwiefern macht ein Cutter dasselbe wie ein Autor? Wie kann er Emotionen und Erwartungen beim Zuschauer wecken und steuern? Wie montiert man Charaktere, Raum und Zeit so, daß wir lachen, weinen oder staunen? Der Regisseur Markus Bräutigam gibt Antworten auf diese Fragen und macht die Teilnehmer mit den Grundzügen und Feinheiten der filmischen Montage vertraut.
http://www.filmseminare.de/montage

DRAMATURGIE FÜR DOKUMENTARFILME am 3./4. November 2012
Hollywood-Drehbuchlehrer Tom Schlesinger wendet in diesem Seminar seine weltberühmten Modelle zur Stoffentwicklung und Genrestrategie auf dokumentarische Formate an – ein Muß für jeden an der Konzeption und Realisierung nonfiktionaler Filme Beteiligten. (Nur!) Dieses Seminar findet in englischer Sprache statt.
http://www.filmseminare.de/dramaturgie-fuer-dokumentarfilme

EINFÜHRUNG IN DIE FILMANALYSE am 3./4. November 2012
Michael Wolf, langjähriger Mitarbeiter der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Abteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München, ist unser Mann für den klugen Blick. An diesem Wochenende eröffnet er neue Perspektiven auf ein Medium, das wir alltäglich und oft etwas gedankenlos konsumieren – von Grundlegendem bis zur Vorstellung der alleraktuellsten Theoretiker.
http://www.filmseminare.de/filmanalyse

DOKUMENTARFILMPRODUKTION am 10./11. November 2012
Seit dem vergangenen Jahr komplettiert der Bayerische Filmpreis für “Plug & Pray” als besten Dokumentarfilm die lange Liste von Auszeichnungen, die Jens Schanze für seine Arbeit als Autor, Regisseur und Produzent bereits erhalten hat. In der Münchner Filmwerkstatt erläutert er an diesem Wochenende Themenwahl, Konzeptentwicklung- und präsentation, Umgang mit öffentlich-rechtlichen Fernsehredaktionen, Filmförderanstalten und Verleihern sowie die verschiedenen Finanzierungsmodelle für Dokumentarfilme – und vieles andere mehr!
http://www.filmseminare.de/dokumentarfilmproduktion

LICHTGESTALTUNG FÜR FILM- UND VIDEOPROJEKTE am 17./18. November 2012
Der Dauerbrenner unserer Seminarreihe ist unser Location Lighting Workshop im Filmstudio von Haus 12 der Bavaria Studios. Kameramann Björn Kurt führt mit Filmbeispielen und praktischen Übungen in alle Aspekte des Lichtsetzens ein – von der schnellen Interviewsituation mit Bordmitteln bis zur Konzeption größerer Filmsets.
http://www.filmseminare.de/lichtsetzen

CONTINUITY & SCRIPT am 24./25. November 2012:
Für manche ist es sogar DER Einstiegsjob in eine Regiekarriere – man arbeitet am Filmset direkt an der Seite des Regisseurs, verdient im Unterschied zu einem Filmhochschulstudium dabei Geld und schon manche/r ehemalige S/C hat den Weg über die Regieassistenz auf einen eigenen Regiestuhl geschafft. Björn S. Berger ist nicht nur selbst ein erfahrener S/C, der sich seine Sporen bei unzähligen Tatort-Folgen und Filmen wie “John Rabe” oder “Powder Girl” verdient hat, sondern auch der Sprecher dieser Berufsgruppe im Vorstand des Bundesverband Regie e.V. (BVR). An diesem Wochenende führt er in die Arbeit eines S/C ein, erläutert den gesamten Aufgabenbereich und zeigt alle nötigen Tipps und Tricks.
http://www.filmseminare.de/script-continuity

DREHBUCHHANDWERK am 24./25. November 2012
Frank Raki und Christoph von Zastrow sind erfahrene Drehbuchautoren und Lektoren, die sich an diesem Wochenende in die Karten schauen lassen. Ihr Ansatz der Gegenüberstellung klassischer Modelle eignet sich nicht nur für Einsteiger, die professionelle Anleitung suchen, sondern auch für bereits Fortgeschrittene, die die Systematik hinter den unterschiedlichen Theorien begreifen wollen.
http://www.filmseminare.de/drehbuchhandwerk

FILMFINANZIERUNG IN DEUTSCHLAND am 24./25. November 2012
Das Drehbuch ist fertig, die Kalkulation steht. Nun stellt sich die Frage, wie beschaffe ich das notwendige Kapital, um mein Projekt zu finanzieren? Christoph Szonn stellt viele verschiedene Möglichkeiten vor: von Fördermitteln der Länder und dem Bund über Koproduktionspartner, private Investoren bis zu Vorverkäufen an Sender und Verleiher. Jedes Projekt besitzt unterschiedliche Anforderungen und damit gilt es, die richtige Finanzierungsstruktur für sein Projekt zu finden und gleichzeitig auch die eigene Erlössituation im Auge zu behalten.
http://www.filmseminare.de/filmfinanzierung

DREHBUCHAUFSTELLUNG am 1./2. Dezember 2012
Hier erhalten Autoren, Regisseure, Produzenten und andere Filmschaffende Gelegenheit, mit Hilfe dieser aus der systemischen Therapie entlehnten Methode Klarheit über die Stärken und Schwächen ihres Stoffes zu gewinnen und kreative Impulse für seine Weiterentwicklung zu erhalten. In diesem Workshop unter der Leitung von Dr. Claudia Gladziejewski und Rainer Paszek erhält jeder Teilnehmer, der dies wünscht, die Möglichkeit, seinen mitgebrachten Stoff offen oder verdeckt aufzustellen – wobei auch Teams und Zaungäste (zum halben Preis!) herzlich willkommen sind.
http://www.filmseminare.de/drehbuchaufstellung

CRASHKURS DATA-WRANGLER am 8./9. Dezember 2012
Du willst zum Film, möglichst jetzt und sofort, ohne erstmal jahrelang zu studieren? Du mußt oder willst von Anfang an Geld verdienen? Du kannst leidlich mit Computern umgehen und arbeitest sorgfältig und zuverlässig? Hier kommt der Plan: Data Wrangler sind die Materialassistenten des digitalen Drehs. Sie sorgen dafür, daß die Daten der digitalen Kameras vollständig und planvoll vom Set in den Schneideraum kommen. Kaum eine Position wird im Moment dermaßen gesucht – und für kaum eine läßt sich das nötige Wissen in so kurzer Zeit erlernen. Andreas Minuth und Gregor Baumert vermitteln es vollständig an diesem Wochenende.
http://www.filmseminare.de/data-wrangler

FILMHOCHSCHUL-BEWERBUNGSTRAINING am 15./16. Dezember 2012
Das Studium an einer der großen Filmhochschulen vermittelt alles nötige Wissen, aber vor allem ein Netzwerk von unschätzbarem Wert, um in der Filmbranche als Regisseur, Autor, Produzent oder sonst erfolgreich zu sein. Wie eine Bewerbung für einen Studienplatz abläuft, wie man seine Chancen erhöht, aber auch, welche Alternativen es gibt, präsentiert die Filmhochschulabsolventin Daniela Parr, die diesen Prozeß also selbst erfolgreich durchlaufen hat, an diesem Wochenende.

http://www.filmseminare.de/filmhochschul-bewerbungstrainingDiese und viele andere Seminare finden sich auch in unserer vollständigen, laufend aktualisierten Übersicht unter http://www.filmseminare.de/termine. Die allermeisten Seminare kosten pro Wochenende regulär 240,- Euro, nur für wenige besonders aufwendige Workshops erheben wir den anderthalbfachen Satz von 360,- Euro. Wer sparen will (und uns die Planung erleichtern möchte), meldet sich frühzeitig an: 50,- Euro Frühbucherrabatt gibt es bei jeder Zahlung, die mindestens 14 Tage vor Seminarbeginn bei uns eintrifft – so reduziert sich der Preis meist auf 190,- Euro! Antworten auf häufige Fragen z.B. zu Ort, Uhrzeiten, Unterkunft, Anmeldung, öffentlicher Förderung z.B. mit den Prämiengutscheinen der Bildungsprämie (durch die bei Vorliegen der Voraussetzungen 50 Prozent des Teilnehmerbeitrags übernommen werden) u.v.a.m. finden sich unter http://www.filmseminare.de/faq.Münchner Filmwerkstatt e.V.
Postfach 860 525
81632 München
Tel. 089 / 20 333 712
Fax 089 / 20 333 714
www.filmseminare.de
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Die DDR ist nicht Kalifornien

Doku über Skater in der DDR

Von Knut Elstermann (Frankfurter Rundschau 1.8.2012)

Marten Persiels dokumentarische Filmerzählung „This Ain't California“ lief als Überraschungshit auf der diesjährigen Berlinale. Er zeigt, wie sich in den 1980ern eine bis heute kaum bekannte Skater-Szene in der DDR etablierte.

Die DDR bemühte sich nach außen hin geradezu verzweifelt um eine Aura des „Weltniveaus“. Sie wollte ganz oben mitspielen, plusterte sich auf und wäre so gern einer der zehn führenden Industriestaaten der Welt gewesen. Manch einer hielt das tatsächlich für die Realität. Nach innen pflegte die DDR allerdings einen piefigen Provinzialismus, in dem schon die Sprache Bastionen gegen die westliche Lebensart bilden sollte.

Der Begriff „geflügelte Jahresendfigur“ für Weihnachtsengel dürfte zwar eine witzige Nachwende-Erfindung sein, aber die „Grillette“ für den Hamburger und die „Ketwurst“ für den Hotdog gab es wirklich. Aus dem schnittigen Skateboard wurde das behäbig klingende „Rollbrett“: eine im Grunde überflüssige Wortschöpfung, denn offiziell existierten diese Geräte in der DDR gar nicht.

This Ain´t California

Der Film „This Ain’t California“ lief als Überraschungshit auf der diesjährigen Berlinale. Er zeigt wie sich in den 1980ern dennoch eine bis heute kaum bekannte, fantasievolle Skater-Szene in der DDR etablierte und wie die rollenden Bretter auch hier sehr viel mehr waren als nur Sportutensilien. Sie wurden zu Symbolen einer autonomen, subversiven Jugendkultur. Bezogen wurden die „Rollbretter“ im besten Fall aus dem Westen. Viele entstanden jedoch in emsiger Heimarbeit, liebevoll aus Holz und Rollschuhen zusammengebastelt und geschraubt. Diese kostbaren Unikate sind eindrucksvolle Zeugnisse ostdeutscher Findigkeit und Improvisationslust.

In „This Ain’t California“ rasen Dirk und Nico auf solchen Brettern durch die Plattenbausiedlungen Magdeburgs, später stößt Denis als Dritter im Freundschaftsbund zu ihnen. Er wird „Panik“ genannt – womit sehr treffend das energiegeladene, unangepasste, anarchische Wesen des jungen Mannes beschrieben ist, der als Abwesender dennoch im Zentrum des Films steht. Er, der jeden Zwang, jede Ordnung, jedes feste System ablehnte, ist als Bundeswehrsoldat beim Afghanistan-Einsatz umgekommen. Sein Begräbnis führt die Gefährten noch einmal zusammen. Sie erinnern sich.

Von Magdeburg aus waren sie einst nach Ost-Berlin gezogen, hatten eine fröhliche Wohngemeinschaft gebildet und die endlosen Leerflächen des Stadtzentrums für ihre Skater-Künste genutzt. Besonders schön zu sehen ist das bei einer rasanten Abfahrt auf den gewaltigen Betonzacken am Eingang des Fernsehturms. Bis zur Euroskate 1988 in Prag, dem ersten Skater-Treffen im Ostblock, führte ihr von der Staatssicherheit beargwöhnter Weg. Kurz vor dem Mauerfall wurde Denis verhaftet.

Der erste Kinofilm des Regisseurs Marten Persiel, der im Westen aufwuchs und selbst jahrelang als Skater unterwegs war, spiegelt das Lebensgefühl junger Leute in der Spätphase der DDR erstaunlich authentisch wider. Sie rieben sich nicht mehr am Staat und dessen ausgehöhlten Idealen; sie ignorierten ihn, so gut es eben ging, und führten in der Nische ihr bewegtes Leben. Sie waren, wie die drei Freunde auf ihren Brettern, immer wendiger und witziger als die schwerfällige Macht.

Diese Jungs führten ein bewegtes Leben in Berlin, Hauptstadt der DDR.

Diese Jungs führten ein bewegtes Leben in Berlin, Hauptstadt der DDR.
Foto: Farbfilm-Verleih

Und so schildert der Film auch keinen verbissenen Kampf gegen den Staat, sondern die Normalität des Alltags, kurioserweise anhand des wirklich nicht alltäglichen Motivs des Skatens. „This Ain’t California“ verteidigt den Wert gelebten Lebens, stemmt sich mit seiner Buntheit und Verspieltheit gegen das übliche Einheitsgrau in der Darstellung von DDR-Verhältnissen und liefert fast nebenbei auch eine melancholische Liebeserklärung an eine relativ unbekümmerte Jugend. Diese Zeit erscheint als eine Art Sehnsuchtsära, welche die Helden dieses Films jedoch ebenso wenig wieder betreten können wie den verschwundenen Schauplatz ihres provokanten Übermutes, die DDR.

„This Ain’t California“ wurde vom Verleih als Dokumentarfilm deklariert. Der Film ist indes ein kleines Wunderwerk der assoziativen Montage, das trotz seiner kleinteiligen Vielfalt nie überladen, beliebig oder verwirrend wirkt, vielmehr schwungvoll den Rhythmus der waghalsigen Skater aufnimmt.

Seltenes Archivmaterial, private Super-8-Aufnahmen und gezeichnete Animationen verbinden sich mit gespielten Szenen – die allerdings nicht als solche gekennzeichnet werden und ein gewisses Unbehagen erzeugen. Nicht nur der angebliche Stasi-Mann sagt eindeutig auswendig gelernte Texte auf. Bei manchen Szenen schimmert die kunstvoll natürliche Inszenierung durch. Und so ist auch der Hauptheld, der im Krieg getötete „Panik“, gar keine wirkliche Person, sondern ein Kompositum aus mehreren Biografien.

Das provoziert grundsätzliche Fragen. Welchen Bildern kann man hier trauen? Während ihres Triumphzugs durch die Festivals räumten die Filmemacher die Fiktionalität ihres Verfahrens scheibchenweise ein. Inzwischen sprechen sie offen von einer „dokumentarischen Erzählung“, was es ganz gut trifft und diesem Film von Beginn an dienlicher gewesen wäre als die Verhüllung der Methode.

Im sehr freien Spiel mit dem dokumentarischen und dem fiktiven Material gelang ja am Ende ein glaubwürdiges Abbild des echten Lebensgefühls in der DDR, das Empfinden persönlicher Freiheit inmitten gesellschaftlicher Begrenzungen. Vielleicht stimmt in diesem Film so gut wie nichts, aber alles ist wahr.

This Ain’t California, Dtl. 2012. Marten Persiel, Drehbuch: Marten Persiel, Ira Wedel, Kamera: Felix Leiberg. 99 Min., Farbe. FSK ab 12.

(Frankfurter Rundschau 1.8.2012)